1000 Dinge im Kopf

von | 17. Apr. 2026

Heute sitze ich an unserem wunderschönen Teich und merke, wie mich ein Thema seit Wochen beschäftigt. Und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich diese Zeilen nur für mich aufschreibe, oder ob sie doch mal in meinem Blog veröffentlicht werden.

Vor etwas mehr als 6 Jahren begann für mich eine wundervolle Reise. Nicht geradlinig und es ging vor allem nicht immer bergauf. Aber diese Geschichte erzähle
ich dir ein andermal ausführlicher.

Endlich habe ich wieder das Gefühl, dass ich meine Reise mit dir teilen will. Es gab so viele Höhen und Tiefen und ich spüre, dass dich diese Zeilen auf irgendeinem
Weg erreichen sollen.

Wenn das Leben passiert und wir uns im Trubel verlieren

Nicht nur einmal in meinem Leben (oder nehmen wir die letzten 6 Jahre), bin ich in ein „Loch“ gefallen. Dinge sind nicht so gelaufen, wie sie geplant waren, dazu zwei
Umzüge innerhalb von 8 Monaten, Wohnungsverkauf, Hausbau uvm. Während ich das gerade schreibe, wird mir einmal mehr klar, warum ich mich in diesem ganzen Trubel (wieder) verloren habe.

Kennst du solche Phasen? Ständig passiert etwas im Außen, du bist nur noch am Funktionieren, um den Alltag am Laufen zu halten und nimmst dir einfach nicht mehr
die Zeit für Dinge, die dir doch in Wahrheit so guttun. Du hast 1000 Dinge im Kopf, koordinierst Termine, deine Arbeit, die Familie. Und dann liegst du nachts wach im
Bett, denn schlafen kannst du mittlerweile auch nicht mehr. Alles verfolgt dich, besonders die Gedanken, die dich doch tagsüber schon so beschäftigt halten.

Die unsichtbare Erschöpfung und die Falle des schlechten Gewissens

Und weißt du, was das Schlimmste an der Situation ist? Niemand kann es sehen! Aber du spürst es. Du spürst diese endlose Erschöpfung, du fühlst die Müdigkeit, die
sich ab dem späten Vormittag bereits in dir ausbreitet. Und dann kommt, als ob es nicht schon genug wäre, dein schlechtes Gewissen dazu. Du hast doch alles, bist
gesund, du hast ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, Urlaube mit der Familie… also wo ist dein Problem?

Vielleicht bist du einfach nicht gut genug?

Du strengst dich noch mehr an, vergisst dich selbst mittlerweile komplett und irgendwann, da ist der Tag da, an dem du merkst: es geht nicht mehr! Nicht mehr so! Und was dann?

Tiefpunkte sind keine Fehler, sondern Teil deines Weges

Zum einen kann ich dir sagen: du bist damit nicht allein! Nur stellt sich dir kaum jemand vor und sagt offen, wie sehr er oder sie gerade zu kämpfen hat.

Zum anderen kann ich dir sagen: auch ich habe das alles selbst durchgemacht, nicht nur einmal. Und ich habe Methoden entwickelt, mit deren Hilfe ich immer wieder – und immer schneller – gestärkt aus diesen Phasen herausgegangen bin. Und wenn ich sage „immer wieder“, dann meine ich, dass unser Leben nie geradlinig verläuft. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Auch wenn wir es oft nicht hören wollen: Tiefpunkte gehören zum Leben dazu. Sie sind nicht das Zeichen, dass etwas falsch läuft, sondern Teil eines Weges. Das ist im Übrigen schon eine erste wichtige Erkenntnis auf dem Weg zurück in deine Kraft. Zu akzeptieren, was ist.

Ich sehe dich: Dein Weg zurück beginnt mit einem Geständnis

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, dann will ich dir sagen: ich sehe dich. Und vielleicht ist genau das gerade dein erster Schritt – überhaupt wieder
hinzuspüren und dir einzugestehen, wie es dir wirklich geht. Ich befinde mich schon eine ganze Zeit sehr bewusst auf dieser Reise. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst irgendwo auf dem Weg zu verlieren… aber auch, wie es sich anfühlt, Stück für Stück wieder bei sich anzukommen.

Zurück zu einem Leben voller Energie und Lebensfreude. Zurück zu dir! Denn das alles steckt bereits in dir, du hast es nur vergessen. Vielleicht ist dieser Text heute
genau die Erinnerung, die du brauchst:
du musst nicht erst zusammenbrechen, um dir selbst wieder wichtig zu werden. Der Weg zurück zu dir beginnt oft nicht mit einem großen Schritt –
sondern mit dem ehrlichen Eingeständnis:
So wie es gerade ist, soll es nicht bleiben.

klar · kraftvoll · lebendig · frei
Deine Caro

Caro Wanninger

Ich begleite dich zurück zu dir.

Mit Bewegung, Achtsamkeit und dem Gefühl für das, was dir wirklich guttut.

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